1989 & 2009 – Years of Revolution

November 15th, 2009

Twenty years ago the Berlin Wall fell. Since this remarkable European event, Europe hasn’t really taken advantage of its chances and possibilities to become a leading political actor of the new world order in the 21th century. This has several reasons: “A certain idea of Europe was buried with the fall of the Berlin Wall on November 9, 1989”, Bertrand Le Gendre writes in the French daily Le Monde. “ That is the paradox of history. At the very moment when the continent recovered its unity as a democratic market economy, it lost the last of its cohesion. … With twenty-seven countries it is nothing more than a Utopia,” he concludes. But not only changes of the political structure of Europe but also external developments concerning international relations and global affairs has led to a loss of influence of the Old Continent among the international community.

Will there be a climate revolution?

Will there be a climate revolution?

“Twenty years on we still have to wait and see whether with the rise of Barack Obama a new, multi-polar world order can be established,” writes Hubert van Humbeeck in his blog for the website of the Dutch weekly magazine Knack. “And it’s not clear what role Europe can play in this. For emerging powers like China and India, the Old Continent is no longer so important.” Europe still often resolves into nation states, as we could see during the financial and economic crisis. … “If the Old Continent isn’t careful, it will end up merely trotting along on the sidelines. If it wants to continue counting for something it has no choice but to make an effort and cooperate,” van Humbeeck believes.

But the year 1989 must not only perceived as the year when the wall came down and communism ended to exist in Eastern Europe. It is also considered as the starting point of modern globalization. And this global development has not only set the stage for above mentioned new world order with the rise of countries like China and India as the upcoming economic super powers. Globalization led to a global fight for western living standards and consequently to an extraordinary burden of the ecological system which accounts for today’s climate change. After twenty years of intense global political change this world now needs an ecological change.

In 1989 Berlin was the symbolic place for a peaceful revolution and the initiation of an upcoming new world order. It might be hard to imagine, but in 2009 Copenhagen must be the place for a climate revolution. Let’s not forget this issue while celebrating the fall of the wall. Let’s combine both dates!

This article is cross posted on my Think About It – Climate change blog.

Folgenreicher Pakt

August 27th, 2009

Am 23. August 1939 unterzeichneten der deutsche Außenminister Ribbentrop und sein sowjetischer Amtskollege Molotow einen Nichtangriffspakt und ein geheimes Zusatzprotokoll über die „Abgrenzung der beiderseitigen Interessenssphären“. Das Abkommen bereitete endgültig den Weg zur Entfesselung eines nie dagewesenen Krieges, der die politische Architektur Europas und der Welt nachhaltig verändern sollte. Aber auch wenn sich in den vergangenen 70 Jahren die geopolitischen Einflusssphären mehrmals verschoben haben, so war der Hitler-Stalin-Pakt ein „Donnerschlag aus Moskau, der noch in unserer heutigen Welt als Warnung nachhallt“, wie die Tageszeitung Luxemburger Wort schreibt. “Denn wo es Unrechtsregimes, Diktaturen egal welcher Farbe, Missachtung von Menschen- und Völkerrechten, zynischer Umgang mit Moral, Würde, Recht und politischem Anstand gibt, da feixen im Hintergrund die dämonischen Fratzen Hitlers und Stalins, der beiden größten Verbrecher des 20. Jahrhunderts.” Continue reading

Der neue Captain Berlin

August 18th, 2009
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Hier laufen Helden rüber. Tartanbahn des Berliner Olympiastadions. Foto: Verleihnix /flickr

Usain Bolt ist der schnellste Mensch der Welt. Die wichtigste Zeitmarke der Leichtathletik steht jetzt bei 9,58 Sekunden – Bolt hat sich noch an der Finish Line selbst davon überzeugt. Er ist der neue Held von Berlin, wie die slowenische Tageszeitung Dnevnik schreibt: „Bereits jetzt ist klar, dass Berlin nach den Olympischen Spielen im Jahr 1936, als Jesse Owens vier Goldmedaillen gewann, einen neuen Helden hat. Der Unterschied ist, Bolt können alle offen applaudieren, und er wird nicht 48 Jahre warten müssen, dass eine Straße in der Nähe des schönen Olympiastadions nach ihm benannt wird.”

Nicht nur Berlin, jede Stadt braucht ihre Helden, und fast immer sind es herausragende Sportler, die mit ihren Leistungen bei großen Ereignissen diesen Status erreichen. Leichtathlet Carl Lewis war 1984 mit vier Goldmedaillen der Held von Los Angeles, der Fußballer Ronaldo der Held von Yokohama als er zwei Tore im WM-Finale erzielte und Schwimmer Michael Phelps konnte nach seiner achten Goldmedaille in Beijing als Rekord-Olympionik einfach nur noch Held sein – es blieb ihm nichts mehr anderes übrig.

Im Gegensatz zu Jesse Owen könnte der jamaikanischen Sprinter Bolt gar zum neuen Captain Berlin mutieren, eine Kunstfigur, die der Kunstfilm-Regisseur Jörg Buttgereit vor 27 Jahren erschuf. Captain Berlin – der einzig wahre Superheld von Berlin – muss die Welt retten, die der böse Mister Synth gerade erobern will. Um den Superhelden aus der Reserve zu locken, hat der Super-Schurke die hübsche Priscilla entführt, die der Held heimlich liebt. Showdown ist auf dem Dach des Berliner ICC, dem Internationalen Congress Centrum – nicht weit entfernt vom Olympiastadion. Continue reading

The ancient Mr. Google

Juli 1st, 2009
Steps to knowledge, Photo: sanjibm

Steps to knowledge: British Museum Great Court, Photo: sanjibm/flickr

His Internet was the seventeenth-century ‘republic of letters’ – a network of scholars across Europe engaged in a lively correspondence about topics from religion and scientific developments to engineering and agriculture.

His imagined search engine was an ‘Office of Address for Communications’, based in Oxford, in charge of maintaining registers of information on ‘Matters of Religion, of Learning and Ingenuities’.

The Anglo-German educational reformer and writer Samuel Hartlib (c 1600-1662) was obsessed with the acquisition, collection and processing of knowledge. Like his friend the Czech educator Jan Amos Komensky, called Comenius, he believed in universal knowledge – a system they called pansophy.

So was Hartlib like the Google founders, Larry Page and Sergey Brin, trying to amass as much material as possible? Or was he like the Microsoft creators of Bing, scanning and sifting in an attempt to turn out the most relevant results? Maybe Hartlib was actually like Stephen Wolfram, the British inventor of the new search engine Wolfram Alpha, that aims to churn out concrete answers to concrete questions. Continue reading

Fragen auf internationalen Rolltreppen

Juni 29th, 2009
Wenig martialisch klingt auch „Rulŝtuparo“ – das ist Esperanto für Rolltreppe. Im Bild eine Kurvenrolltreppe in Yokohama. © Wikipedia/GNU-Lizenz

Wenig martialisch klingt auch „Rulŝtuparo“ – das ist Esperanto für Rolltreppe. Im Bild eine Kurvenrolltreppe in Yokohama

Nun habe ich schon wieder ein Jubiläum verpasst. Und zwar gleich um 17, 12 oder 9 Jahre – wie man’s nimmt: Da ist nämlich die Rolltreppe hundert Jahre alt geworden. Wer hätte das gedacht? Manchen Dingen schenkt man eben wenig Aufmerksamkeit – es sei denn, sie sind kaputt. Wie zum Beispiel die Rolltreppe am S-Bahnhof Jungfernheide, wo ich jedes halbe Jahr mal vorbeikomme. Inzwischen weiß ich Bescheid, versuch’s gar nicht erst und nehme die Stufen der weißen Steintreppe per Fuß.

In Madrid kann sowas sehr anstrengend werden. In Madrid verbringt man im U-Bahn-System viel Zeit auf Rolltreppen. Einmal war ich unterirdisch gut fünf Minuten unterwegs, nur um umzusteigen, und meine tägliche Auffahrt aus den Tiefen der Station “Guzmán el Bueno” ging über vier Rolltreppen von einer Länge, wie man sie nur im Ausland erlebt: in Prag, Budapest oder London oder vielleicht New York.

In New York gibt es übrigens noch Rolltreppen aus Holz. Während man im Macy’s von der dritten in die vierte Etage mit den Herrenanzügen fährt (Herrenanzüge auf der Fläche eines Fußballfeldes), ist man gebührend beeindruckt und grübelt doch kurz der unbehaglichen Frage nach: Gab’s da nicht dieses Unglück in der Londoner U-Bahn, wo eine der Rolltreppen aus Holz Feuer fing, was dazu führte, dass heute alle aus Metall sind?

Ja, die Rolltreppe hat dem Menschen nicht nur Glück gebracht – insofern ist sie ein typisches Symbol des Fortschritts. Und wo wohl wurde sie erfunden? Natürlich: in den USA. Besonders gefällt mir ihre etymologische Geschichte. Die geht so: Um seine patentrechtliche Position zu stärken, bastelte sich der Erfinder Charles Seeberger aus einem lateinischen Wörterbuch gleich einen neuen Namen für seine Konstruktion zurecht: Escalator. Das davon abgeleitete Hauptwort “Eskalation” konnte im 20. Jahrhundert nur Karriere machen. Heute kennt man praktisch ausschließlich die übertragene Bedeutung, im Kontext von Krieg, Konflikt und Terror. Continue reading

The Miracle of Freedom

Juni 27th, 2009
Sonnenuntergang in Tirana hinter der Et’hem Bey Moschee

Sonnenuntergang in Tirana hinter der Et’hem Bey Moschee Foto: ab

Ein ausrangierter griechischer Bus bringt uns über die staubige, kaputte Straße vom Flughafen in die Stadt. Es ist Rush-Hour in Tirana. Die alten Autos der Marke Benz aus den 70er Jahren drängeln sich im Schneckentempo auf dem Skanderbeg Platz, Hauptplatz und Verkehrsschlagader der Stadt. Die Abendluft ist kaum zum Atmen. Aller Anfang ist schwer, denke ich, als wir wie Frogger im C-64 Spiel die Straßen überqueren. Irgendwie wie in Harare, sagt mein Kollege Tom und meint die Hauptstadt Zimbabwes. Die Abendsonne taucht das Nationalmuseum, den Uhrturm und die Et’hem Bey Moschee in ein sanftes Licht. Ein südliches Flair in diesem kleinen und überschaubaren Zentrum. Der Spaziergang in den Ausgehbezirk Blloku mit seinen westlichen Bars und Restaurants dauert kaum mehr als 10 Minuten. Blloku war während der kommunistischen Zeit ausschließlich den Funktionären vorenthalten. Heute lungern hier die reichen Albaner, die Business-Leute und eine handvoll Touristen herum.

Der Tourismus ist im Aufschwung in Albanien, und die boomende Metropole Tirana sein Zugpferd Immerhin 2,5 Millionen Gäste kamen 2008 in den Küstenstaat, der lange als Armenhaus Europas verschrien war. Vier Jahre zuvor waren es lediglich 300.000. Albanien hat eine mehrere hundert Kilometer lange Küste, im Landesinneren findet sich eine weitläufige Berglandschaft. Touristen kommen aber kaum aus dem Westen, vor allem sind es Kosovaren, Mazedonier oder im Ausland lebende Albaner. Eine fast fertig gestellte Autobahn zwischen der Grenze zum Kosovo und er albanischen Hafenstadt Durrës ist das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte des Landes. Kostenpunkt: Eine Milliarde Euro. Die Autobahn soll weitere Touristen locken. In Tirana hat ein österreichisches Unternehmen eine moderne Gondelbahn auf Tiranas Hausberg Dajti gebaut. Oben bekommen wir zwar eine gute Infrastruktur und Bier serviert, die Aussicht ist allerdings schlecht: Abendsmog. Continue reading

„Mother always told me…“

Juni 26th, 2009

Alle lieben Michael. Einen Tag nach Jacksons überraschenden Tod, sind sämtliche Skandale, Misserfolge und der Niedergang des „King of Pop“ erstmal vergessen. Nach einhelliger Meinung von Presse und Blogosphäre ist MJ ab jetzt und für alle Ewigkeit Legende. Und dazu gehört eben auch ein früher Tod, im Alter von 50 Jahren. Nie zuvor hat der Tod eines Künstlers so viel mediale Aufmerksamkeit erzeugt. Hier ein paar Auszüge:

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Wieder verliert das Mikro einen Großen seiner Zunft! Foto: teliko82/flickr

Der Komponist, Musiker und Produzent Martin Staniszewski bezeichnet in der polnischen Tageszeitung Dziennik den Künstler als unsterblich: “Es besteht kein Zweifel, dass die Welt einen Menschen verloren hat, der neben den Beatles und [Elvis] Presley den größten Einfluss auf die gegenwärtige Unterhaltungsmusik ausgeübt hat. Auf Michael Jackson beziehen sich Künstler aus fast allen Musikgattungen. … Ich weiß nicht, ob ich mich nach Michael Jackson sehnen werde. Ich weiß aber genau, dass er wie Elvis nicht sterben wird.”

Die niederländische Boulevardzeitschrift De Telegraaf spricht vom Ende einer Ära. „Trotz aller Skandale ist Michael Jackson zum Symbol einer Generation geworden. Jackson hat die Popmusik erneuert. In seinem frühen Tod liegt Ironie des Schicksals: Gerade der Sänger, der so dem Jugendwahn anhing, stirbt jung.“

„Für seine Legionen von Fans war er der Peter Pan der Popmusik: der kleine Junge, der nicht erwachsen werden wollte“, sinniert die New York Times. „Aber am Rande eines weiteren Comeback-Versuchs ist er auf einmal verschwunden, diesmal für immer. … Mr. Jackson war seit dem ersten Hit der Jackson 5 „I want you back“ im Jahr 1969 ein Objekt der Faszination für die Medien. Sein Bild in der Öffentlichkeit schwebte zwischen einem musikalischen Naivling, der eigentlich nur seine Jugend zurückhaben wollte … und einem berechnenden Mogul, der seine Person sorgfältig um sein oft rätselhaftes öffentliches Verhalten herum konstruierte.“ Continue reading

Die Welt der Blogs

Juni 20th, 2009

Hip-hip hurray, The International ist jetzt auch auf der Blog-Landkarte von The BOBs, dem Blog-Wettbewerb der Deutschen Welle zu finden. Was noch so in der Welt der Blogs los ist, weiß David Brewer, der beim Start von BBC News online maßgeblich war, aber auch die Webseiten von Al Jazeera, englische Version, mitplante, und Journalisten bei der Entwicklung eigener Medienprojekte, vor allem im Netz, unterstützt. Er sprach in Rotterdam vor 60 europäischen Bloggern über die Zukunft des Bloggens, besonders im Hinblick auf deren Macht in politischen Krisengebieten oder Ländern, die es mit der Pressefreiheit nicht so ernst nehmen. Seine Powerpoint-Slideshow, stellt viele dieser mutigen Menschen und Einzelkämpfer vor: T.P. Mishra aus Bhutan, der Bhutan-Vertreter im Third World Media Network  ist, der Blogger Nalaka Gunawardene in Sri Lanka, Shahidul Alam in Bangladesh (mit 28.000 Abonnenten weltweit), der eine Fotoagentur aufgebaut hat, in der “Unberührbare” arbeiten. Aber er erwähnt auch heute einflussreiche Medien, die aus dem Engagement einzelner Journalisten entstanden sind: der Radiosender B92 in Serbien, El Periodico in Guatemala, die Nachrichtenagentur makfax online in Mazedonien oder die Webseite für alternative Nachrichten malaysiankini in Malaysia, tempointeractive in Indonesien.

Und wer verfolgen will, wie es Journalisten und Bloggern weltweit geht, der kann sich über die “World Association of Newspapers” (WAN), das “Committee on Protection of Journalism” (CPJ), “Amnesty International” oder “Reporters without Borders” informieren. Selbst in Europa ist die Pressefreiheit nicht überall selbstverständlich: Am 25. Mai unterzeichneten Chefredakteure und Journalisten 48 europäischer Medien aus 19 Staaten die “European Charter on Freedom of Press” in Hamburg. Sie soll dazu dienen, dass sich Journalisten europaweit auf diese Grundsätze berufen können, wenn sie in ihrer Arbeit eingeschränkt oder gar bedroht werden, und sie soll auch Teil der EU-Erweiterungsbedingungen werden. Nikola Richter

Election Blues

Juni 8th, 2009
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Two men stroll past an EP election banner. ©European Parliament

Voting in the European elections in Berlin was a gloomy affair on Sunday afternoon with the drizzling rain probably keeping more people than usual inside. Wanting to be a good European I still forced myself to venture outside in my leather jacket and armed with an umbrella. I passed an elderly man who had just cast his vote and was mumbling something to himself or me, which I didn’t understand. The polling station was inside an inconspicuous school building – like everywhere – and manned by five bored-looking volunteers who checked my voting letter and ID before handing over a hug piece of recycled paper the length of about three A4 sheets.

Meanwhile I overheard one of the volunteers complaining to a colleague on his mobile phone that there had been a UK citizen, probably an Englishman, who found he was not on the electoral roll even though he was married to a German woman and had lived in Berlin for five years. I couldn’t help being a bit surprised that an Englishman would actually bother turning up for the European elections in Germany. But that’s what being European means, I guess. I felt sorry for him losing his vote due to a failure (attention: oxymoron!) of the German admin system. Continue reading

Cambas, Collas, Cuñapés

Juni 4th, 2009

Seit Jahren herrscht zwischen den beiden großen regionalen Interessengruppen in Bolivien, den Collas und den Cambas, ein Konflikt, der nur ein scheinbar kultureller ist. In Wirklichkeit entstehen die Spannungen durch das soziale Ungleichgewicht zwischen den eher ärmeren, in den Anden lebenden Collas und den Cambas im ressourcenreichen tropischen Flachland. Aber es geht auch um politische Macht. Ein Reise-Lagebericht vom Westen des Landes, dem Regierungssitz La Paz, in den Osten.

La Paz, Mitte Mai
Die herbstliche Kälte macht sich auf dem Altiplano bereits bemerkbar; in der Sonne verbrennt man, wie immer, im Schatten fröstelt einen. Ich bahne mir meinen Weg durch das übliche Gewusel aus hupenden, Qualmwolken hinter sich herziehenden Minibussen.

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In La Paz, dem bolivianischen Regierungssitz, ist das "Ja" zur neuen Verfassung allgegenwärtig. Fotos: Aline Hirseland

Aus den Fenstern der Busse schieben die Voceros ihre Köpfe. Sie sind oft noch Kinder und dienen als menschliche Lautsprecher, die mit heiserer Stimme die Haltestellen und den Fahrpreis ausrufen: “Prado, Obelisco, Perez un boliviano!” Continue reading